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Projekt #BKJohneRassismusBKJmitCourage

Projekt #BKJohneRassismusBKJmitCourage

Wir sind „BUNT“

 

Im Rahmen der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ starteten die beiden Schülersprecher Eva-Maria Wiesmath und Bilal Salim mit Unterstützung des SV-Verbindungslehrerteams ein großes Projekt am BK Jülich - #BKJohneRassismusBKJmitCourage.

 

Ihr erstes großes Anliegen war es, die Schülerinnen und Schüler nicht unvorbereitet in das zweiwöchige Projekt gehen zu lassen und so wurden viele Klassen von den beiden Schülersprechern informiert und mit in die Planung einbezogen. So kamen zahlreiche Ideen und Wünsche für das Projekt #BKJohneRassismusBKJmitCourage zustande.


Am 01.04.2019 ist es dann endlich soweit und die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen selbstausgewählte Themen, wie zum Beispiel Mobbing#WIRsindGEGENmobbing (Zivilcourage, Stalking, Reaktion und Prävention), Unsere Welt richtig kennenlernen #ERSTwissenDANNreden (Essenvielfalt, Kopftuchworkshop), Flucht und Vertreibung - Gestern und Heute -  #AktionenGESCHICHTEverstehen (Kriegszeit, Zeitzeugen, Kriegsgebiete, Verfolgung, Flucht und vieles mehr) und bis zum 11.04.2019 behandeln. Am Freitag, den 12.04. stellen sie die Ergebnisse aus und präsentieren diese.

 

Dieses Projekt der Schülerinnen und Schüler des BK Jülich wird durch besondere Gäste unterstützt. So steht für das BK Jülich der Missio-Truck vom 01.04. bis zum 05.04.2019 zur Verfügung, den unsere Klassen besuchen können, um sich interaktiv mit dem Thema „Flucht von Menschen“ auseinandersetzen zu können.

 

Besonders froh sind wir auch über den Besuch von Henriette Kretz, die als Zeitzeugin mit zahlreiche Schülergruppen ins Gespräch geht. Henriette Kretz (*1934) wird als Kind einer jüdischen Familie im damals polnischen Stanisławów (heute Iwano-Frankiwsk in der Ukraine) geboren. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen im Herbst 1939 muss die Familie ständig fliehen, wobei es dem Vater immer wieder gelingt, die Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren. Immer wieder müssen sie sich verstecken. 1944 werden Henriettes Eltern vor ihren Augen erschossen. Sie selbst kann sich in einem Nonnenkloster verstecken und überlebt den NS-Terror.

 

Noch haben unsere Schülerinnen und Schüler die Chance mit einer Zeitzeugin zu sprechen und diese schrecklichen Erlebnisse aus erster Hand zu erfahren.

 

Passend dazu findet vom 01.04. bis 12.04.2019 die Ausstellung der Schülerprojekte statt, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gedenken - Erinnerung - Mahnung - 80 Jahre Reichspogromnacht in Jülich" zum diesjährigen Holocaust Gedenktag einen Beitrag geleistet haben. Hierbei erarbeiteten bereits einige Klassen unter dem Motto „Heute von Gestern für Morgen lernen“ einige Plakate, die auf einer Wanderausstellung zu sehen sind.